Der digitale Wandel und die schneller als erwartet voranschreitende globale Erwärmung gehören zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Sowohl der Klimawandel als auch die Digitalisierung werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten für tiefgreifende Veränderungsprozesse in fast allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen sorgen. Innovative Technologien können und müssen dabei eine tragende Säule einer nachhaltigen Gesellschaft sein, die gezielt CO2-Emissionen minimiert, ohne ökologische, ökonomische und soziale Aspekte aus den Augen zu verlieren.
Eine der Schlüsseltechnologien für den digitalen und ökologischen Wandel ist die Künstliche Intelligenz (KI). Ebendiese steht auch im Fokus des Whitepapers „Mit KI zu nachhaltigen Geschäftsmodellen – Nachhaltigkeit von und Nachhaltigkeit durch Künstliche Intelligenz“, das unter Leitung der OFFIS Vorständin Prof. Dr. Susanne Boll von der Arbeitsgruppe Geschäftsmodellinnovationen der Plattform Lernende Systeme verfasst wurde.
Künstliche Intelligenz für die nachhaltige Wirtschaft der Zukunft
Als eine von insgesamt sieben Arbeitsgruppen der PLS identifiziert und analysiert die Gruppe neue Geschäftsmodelle auf Basis von Künstlicher Intelligenz sowie das wirtschaftliche Potenzial Lernender Systeme. Der Bericht liefert einen umfassenden Überblick über die Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz im Kontext nachhaltiger Geschäftsmodelle. Fallbeispiele aus verschiedenen Anwendungskontexten verdeutlichen, wie KI schon heute eingesetzt wird, um nachhaltiger zu wirtschaften und bestehende Geschäftsprozesse zu optimieren. OFFIS ist dabei mit „AKVIN – Abfallverbrennungskessel 4.0“ und „Power Systems Intelligence“ an zwei der aufgeführten Use Cases beteiligt.
In ihrem Beitrag zu „AKVIN“, einem Projekt, an dem der OFFIS Bereich Produktion unter der Wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Astrid Nieße arbeitet, erklärt die Leiterin des OFFIS Competence Clusters Sustainability, Dr. Alexandra Pehlken, wie KI im Rahmen einer intelligenten Kreislaufwirtschaft eingesetzt wird, um die Betriebsführung einer Abfallverbrennungsanlage gezielt zu optimieren und somit nachhaltiger zu gestalten. Derweil geht Dr. Eric Veith, Gruppenleiter im Bereich Energie des Instituts, in dem Beitrag „Vision – The AI-empowered Smart Grid“ darauf ein, wie seine Forschungsgruppe „Power Systems Intelligence“ Künstliche Intelligenz nutzt, um das Energienetz der Zukunft smarter, sicherer und nachhaltiger zu gestalten.
Das Whitepaper „Mit KI zu nachhaltigen Geschäftsmodellen – Nachhaltigkeit von und Nachhaltigkeit durch Künstliche Intelligenz“ können sie hier kostenlos downloaden:
https://www.plattform-lernende-systeme.de/publikationen.html?PID=813
Weitere Informationen
Pressemitteilung der PLS (PDF)